Fotografie-Stile erklärt
Strassenfotografie ist die Kunst, das Leben im oeffentlichen Raum so einzufangen wie es wirklich ist – ungeplant, ungestellt, authentisch. Es geht nicht um perfektes Licht oder perfekte Komposition, sondern um den entscheidenden Moment: eine Geste, ein Blick, eine zufaellige Begegnung.
Der Begriff geht auf Fotografen wie Henri Cartier-Bresson zurueck, der den sogenannten „entscheidenden Augenblick“ gepraegt hat. Fuer mich ist Street Photography deshalb die reinste Form der Fotografie – weil du nichts kontrollieren kannst ausser dem Moment, in dem du auf den Ausloser drueckst.
Meine Street-Bilder entstehen vor allem in Waren (Mueritz), Berlin und ueberall, wo ich mit meinem iPhone 12 Pro Max oder der Insta360 ACE Pro 2 unterwegs bin.
Strassenfotografie interessiert sich für den Menschen und den flüchtigen Moment. Die Umgebung ist Bühne, nicht Hauptdarsteller. Ein Lachen, ein Schatten, zwei Fremde die sich zufällig anschauen.
Urbanfotografie richtet den Blick auf die Stadt selbst: Architektur, Strukturen, Licht auf Fassaden, Reflexionen in Pfützen, leere Hinterhöfe. Menschen können vorkommen, müssen es aber nicht.
In meiner Praxis überschneiden sich beide ständig. Ein Berliner Hinterhof mit einer Person darin ist beides gleichzeitig.
Naturfotografie ist der Oberbegriff – sie umfasst alles, was in der natürlichen Welt passiert: Tiere, Pflanzen, Wetter, Licht, Wasser. Sie kann nah und detailliert sein oder weit und atmosphärisch.
Landschaftsfotografie ist ein Teilbereich und konzentriert sich auf weite Räume: Seen, Wälder, Hügel, Horizonte. Sie lebt von Komposition, Licht und Atmosphäre.
Die Müritz ist für beides ein Paradies. Morgennebel über dem See, Schilfgürtel im Herbstlicht, Kiefernwälder im Gegenlicht. Das gibt es hier in einer Dichte, die ich in Berlin nie hatte.
Ein Portrait ist dann gut, wenn die abgebildete Person vergisst, dass sie fotografiert wird. Das klingt einfach, ist aber die schwerste Disziplin der Fotografie.
Technisch gesehen geht es um Schärfe auf den Augen, ausgewogene Belichtung und sinnvolles Bokeh (der unschärfe Hintergrund), all das ist erlernbar. Was sich nicht erzwingen lässt: das Vertrauen, das jemand haben muss, um sich natürlich zu verhalten vor einer Kamera.
Ich versuche deshalb keine perfekten Bilder zu machen, ich versuche ehrliche. Kein Glamour, keine Retusche-Schlachten. Nur ein Gesicht, ein Moment, eine Geschichte dahinter.
Viele meiner Portrait entstehen spontan. Ich bitte jemanden, ob ich ein Bild machen darf, und warte dann, bis der erste steife Moment vorbei ist.
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Strassenfotografie ist die Kunst, das Leben im oeffentlichen Raum so einzufangen wie es wirklich ist – ungeplant, ungestellt, authentisch. Es geht nicht um perfektes Licht oder perfekte Komposition, sondern um den entscheidenden Moment: eine Geste, ein Blick, eine zufaellige Begegnung.
Der Begriff geht auf Fotografen wie Henri Cartier-Bresson zurueck, der den sogenannten „entscheidenden Augenblick“ gepraegt hat. Fuer mich ist Street Photography deshalb die reinste Form der Fotografie – weil du nichts kontrollieren kannst ausser dem Moment, in dem du auf den Ausloser drueckst.
Meine Street-Bilder entstehen vor allem in Waren (Mueritz), Berlin und ueberall, wo ich mit meinem iPhone 12 Pro Max oder der Insta360 ACE Pro 2 unterwegs bin.
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